Über Memorycoach Johannes Mallow

„Mens sana in corpore sano“ – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. (Juvenal, römischer Dichter)

Oder nicht?:
Seit meinem 14. Lebensjahr lebe ich mit der Muskelerkrankung FSHD, die meinen Körper zusehends schwächt. Vor allem zu Beginn war es schwierig dabei einen gesunden Geist zu bewahren, doch nicht zuletzt das Gedächtnistraining und der Gedächtnissport haben mein Leben enorm bereichert.  Die Erfahrung, die ich durch den Gedächtnissport gemacht habe, nämlich was man allein durch Motivation erreichen kann, war für mich der Schlüssel zum Erfolg.

Johannes Mallow merkt sich ZahlenHeute coache ich Menschen aus allen Altergruppen und sozialen Schichten und zeige ihnen, wie sie das Potenzial ihres Gedächtnisses und damit ihres Geistes deutlich steigern können. Ob Schüler, Studenten, Geschäftsleute oder Rentner - jeder meiner Kursteilnehmer konnte seine Gedächtnisleistung und Kreativität vervielfachen.

Körperliche Fitness trägt sicher einen Teil zur geistigen Fitness bei, doch natürlich kann auch in einem kranken Körper ein gesunder Geist leben und umgekehrt.  Nehmen sie zum Beispiel den weltberühmten Wissenschaftler Stephen Hawking: Er ist das perfekte Beispiel für jemanden, der trotz körperlicher Schwäche ein enormes Potential an geistiger Stärke generieren konnte.
Egal in welcher Lebenssituation sie sich befinden, es ist immer möglich mehr aus sich zu machen. Manchmal stolpert man rein zufällig über eine Nische, die zu den eigenen Fähigkeiten passt. Eine neue Idee, ein Projekt, eine neue Möglichkeit sich zu entfalten. Zögern Sie nicht, sondern nutzen Sie diese!
Bei mir ist der Gedächtnissport bzw. das Gedächtnistraining diese Nische. Angefangen hat alles mit einer   Fernsehsendung, in der Verona Feldbusch  - mit kurzer Anleitung des Gedächtnistrainers Dr. Gunther Karsten - dem versammelten Publikum bewiesen hat, dass Sie in der Lage ist, sich innerhalb kürzester Zeit eine 20 stellige Zahl fehlerfrei einzuprägen. Das hat mich fasziniert und stellte plötzlich eine Möglichkeit da, mich mit anderen sportlich zu messen.
Das war 2003! Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit Gedächtnistechniken. Am Anfang nutzte ich  das Gedächtnistraining lediglich, um im Gedächtnissport aktiv zu sein.Nach und nach setzte ich die Techniken auch öfter in meinem Studium der Informationstechnologie, sowie der Philosophie und Soziologie ein und begann schließlich anderen Menschen in Kursen Gedächtnistechniken zu vermitteln.
Seit meinem Abschluss als Dipl. Ing. arbeite ich als Doktorand an der Universität Magdeburg und betreue zusammen mit dem Leibnizinstitut für Gedächtnisforschung eine Studie, in der  untersucht wird, welche Bereiche im Gehirn beim Arbeiten mit Mnemotechniken aktiv werden. Die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet ist sehr wichtig, weil die Erkenntnisse solcher Studien in Zukunft dazu beitragen können wissenschaftlich zu untermauern, dass gezieltes Gedächtnistraining auch Krankheiten wie Alzheimer und Demenz vorbeugen kann!

Ich möchte Ihnen noch eine Kleinigkeit verraten. Das obige  Zitat wurde in Wirklichkeit aus dem Zusammenhang gerissen. Im Ganzen lautet es:

„Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.“ - Deutsch: Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.

Viele Mitbürger Juvenal’s beteten für belanglose Kleinigkeiten. Juvenal kritisierte dies und meinte man solle die Götter doch lieber um einen gesunden Körper und Geist bitten, also um Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben! Wenn Sie sich also das nächste mal über eine Kleinigkeit aufgeregt haben, denken Sie vielleicht einfach an das Zitat von Juvenal!

Ihr

Johannes Mallow